Restposten, Sonderposten und Konkursware
Vertriebsmöglichkeiten für Restposten gibt es viele - Unterschiedliche Warensegmente bedürfen unterschiedlicher Strategien.
Vernetzung von Restpostenhändlern
Die klassische und wahrscheinlich verbreitetste Form ist das splitten großer Chargen in mehr oder weniger große Tranchen und dem Verkauf an Einzelhändler oder Endkunden. Eines der entstehenden Probleme bei großen Mengen ist neben der Kapitalbindung auch der hohe Platzbedarf. Unter Umständen rentiert sich eine Kooperation mit anderen Händlern: Gerade wenn Sonderpostenhändler z.B. durch räumliche Entfernung nicht in direkter Konkurrenz stehen, kann es für alle Seiten lohnend sein, Ware zu tauschen.
Kooperationen sind für viele schwer vorstellbar; gerade die "klassischen Kistenschieber" reagieren ablehnend - Die Vorteile liegen aber auf der Hand. Das Sortiment wird verbreitert, die Konversionsrate steigt und der Cash-Flow wird beschleunigt.
Der Aufbau eines Netzwerkes ist hier, wie in jedem Geschäftsbereich, immer von Vorteil.
Einzelhandel heute
Für den Verkauf von Restposten an Endkunden bieten sich neben den klassischen Vertriebswegen im Ladengeschäft oder auf dem Flohmarkt natürlich heute auch Onlineshops oder Auktionsplattformen im Internet an. Der Vorteil ist die Erreichbarkeit großer Interessentenkreise - Nachteile liegen hier teilweise in juristischen Fallstricken die sich dem Einsteiger oft schwer erschließen und natürlich dem intensiveren Preiskampf, der durch die gute Vergleichbarkeit und teilweise große Konkurrenz entsteht.